Besuchen Sie die neue MamaWORKOUT-Webseite!

Zur neuen Webseite...

Das bringt Fitnesstraining während der Schwangerschaft

Die Meinung, Schwangere sollten sich ausschließlich schonen und Sport sei tabu, ist mittlerweile veraltet. Frauenärzte und Hebammen freuen sich über den MamaWorkout-Trend und empfehlen, in der Schwangerschaft unbedingt etwas für die körperliche Fitness zu tun!
Viele Schwangere entwickeln in dieser neuen Lebensphase ein gesteigertes Gesundheitsbewusstsein, andere waren schon immer aktiv und möchten während der 9 Monate fit bleiben.

Vorteile von Praenatalem Training

Sportliche Betätigung bringt für Schwangere zahlreiche Vorteile mit sich. Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination bewegungsfreudiger Schwangerer deutlich weniger nachlassen bzw., dass diese Fähigkeiten nach der Entbindung recht schnell wieder zurückkehren. Außerdem leiden sie deutlich weniger an den typischen Schwangerschafts-Zipperlein.

Folgende Vorteile enstehen durch Fitnesstraining während der Schwangerschaft:

• mehr Energie und Wohlbefinden in der Schwangerschaft
• typische Schwangerschaftshaltung (ausgeprägte Hyperlordose der LWS ) fällt geringer aus
• weniger Rücken- und Nackenbeschwerden
• mehr Ausdauer und Kraft für die Geburt und die ersten Wochen mit dem Baby
• ein gutes Körpergefühl für die Geburt und die anschließenden Rückbildungsübungen
• nach der Entbindung verläuft die Regeneration bzw. Rückbildung schneller
• schwangerschaftstypische Beschwerden/Krankheiten werden reduziert: Darmträgheit, schwere Beine, Fußprobleme, Krampfadern, Thrombose, Schlafstörungen, Inkontinenz, Schwangerschaftsdiabetes u.ä.

Sicherheitsaspekte

Wenn eine Frau während ihrer Schwangerschaft sportlich aktiv sein möchte, sollte ein/e Gynäkologe/in vorher prüfen, ob gegebenenfalls Risikofaktoren vorliegen. Sportverbot gilt beispielsweise bei (chronischen) Herz- , Lungen-, Kreislauf-, oder Stoffwechselerkrankungen, wenn die Frau mithilfe einer Kinderwunschtherapie schwanger oder früher einmal an den Geschlechtsorganen operiert wurde. Liegt aus medizinischer Sicht kein Sportverbot vor, sind einige Sicherheits- bzw. Trainingsregeln zu beachten (siehe Tabelle). In seltenen Fällen kommt es während des Sports zu gravierenden Auffälligkeiten, bei denen sofort ein Arzt aufgesucht werden muss. Alarmsignale sind: vaginale Blutungen oder starker Ausfluss; plötzliche Schmerzen oder Schwellungen in Gelenken, Händen, Gesicht oder Wade; starke Kopfschmerzen oder Sehstörungen; starker Schwindel; ungewöhnlich starkes Herzklopfen oder Brustschmerzen;  Schmerzen, Krämpfe oder Muskelkontraktionen (Verhärtungen) im Bereich des Bauches.

Von Beginn der Schwangerschaft an stellt sich der Körper auf die kommenden Herausforderungen ein, d.h. er stellt sich auf die Leistung ein, ein Baby auszutragen und zu gebären. Dazu finden im Körper zahlreiche, hauptsächlich hormonell gesteuerte Vorgänge bzw. Veränderungen statt. Der Körper ist nicht krank, aber er ist „anderweitig beschäftigt“: Er muss das Baby versorgen und sich auf die Geburt vorbereiten, dafür verbraucht er Energie, die ihm dann woanders fehlt. Wie aktiv eine werdende Mutter sein darf, hängt davon ab wie sportlich sie vorher war: Ausgehend vom Trainingszustand vor der Schwangerschaft sollten die Kraft-, Ausdauer-, Koordinations- und Beweglichkeitsanforderungen im Laufe der 9 Monate kontinuierlich verringert werden.

Autorin:
Verena Wiechers ist zweifache Mama, Sportwissenschaftlerin, Fitness- & Gymnastiklehrerin und spezialisiert auf den Fachbereich “Prae- und Postnatales Training”. Sie hat das MamaWorkout-Konzept entwickelt und dieses als DVD-Serie veröffentlicht. Hauptberuflich bildet Verena an der Deutschen Sporthochschule sowie an privaten Bildungsinstituten PhysiotherapeutInnen, TrainerInnen und Hebammen aus (siehe www.mamaworkout-fortbildung.de), nebenberuflich arbeitet sie als Kursleiterin und verfasst Artikel für Fachmagazine.

MamaWorkout-DVDs ansehen!