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MAMA-FITNESS – Prae- und postnatales Training liegt im Trend

Dieser Artikel erschien im Juni 2010 im Fachmagazin TRAINER, Autorin V.Wiechers:
Prae- und postnatales Training liegt in England, Amerika und Australien schon lange im Trend – mittlerweile auch bei uns in Deutschland!

Auf dem Fitness- und Gesundheitsmarkt tauchen ständig neue Ideen, neue Produkte und neue Konzepte auf – einige davon werden zu echten Trends wie zum Beispiel Spinning, andere verschwinden nahezu unbemerkt wieder wie beispielsweise das Core-Board. Momentan zeichnet sich ein neuer Trend ab, der (mal wieder) aus dem englischsprachigen Raum zu uns nach Deutschland kommt: Prae- und Postnatales Fitnesstraining oder kurz und werbewirksam „Mama-Fitness“. Da dieses Thema auch von Ärzten, Hebammen und Krankenkassen positiv bewertet und gefördert wird, ist abzusehen, dass es sich langfristig etablieren wird.
Das Angebot für Schwangere und frisch gebackene Mamis ist in England, Amerika und Australien extrem umfangreich – hier nur einige Beispiele: „Pregnancy-Yoga“, „Buggy-Fitness“, „Loose-Your-Mummy-Tummy-Fitness“ und vieles mehr. Es existieren die unterschiedlichsten Kursangebote in Fitnessclubs, es gibt sogar spezielle Mama-Baby-Studios und vor allem tausende DVDs für zu Hause. (Tipp: Wer nicht selbst hinreisen kann, sich aber einen Eindruck verschaffen möchte, sollte Begriffe wie „prenatal exercise“ oder „buggy fitness“ bei youtube.com oder google.com eingeben.)
Hierzulande gewinnt das Thema Mama-Fitness gerade enorm an Popularität: Fernsehen und Printmedien bringen entsprechende Beiträge über den großen Nutzen von prae- und postnatalem Training, Frauenärzte fordern zur Gymnastik auf, bei Amazon sind Buchtitel wie „Yoga für Schwangere“ oder „Mama-Power“ schnell vergriffen, noch beliebter sind DVDs wie die MamaWorkout-Serie, mit denen die Frauen zu Hause unter Anleitung trainieren können.
Mittlerweile arbeiten in Deutschland die ersten Trainerinnen sehr erfolgreich in dieser Nische:
Olivera Geißmann zum Beispiel bietet in Frankfurt Buggyfitness-Kurse an und kann sich vor fitnesswütigen Müttern kaum retten. Ihr Training findet an der frischen Luft statt, besteht aus einem Mix aus Kraft und Ausdauertraining, Rückbildungsgymnastik und Dehnungsübung und bezieht Baby und Buggy mit ein. Training für (werdende) Mütter ist eine sehr interessante Nische für Fitness-Professionals, denn die meisten Frauenärzte und Hebammen wissen nur wenig über Prae- und Postnatales Training, weil sie sich in ihrem Arbeitsalltag auf andere Dinge (wie z.B. Geburtsbegleitung, medizinische Versorgung, Wochenbettbetreuung) konzentrieren. Sport- und FitnesstrainerInnen verfügen im Gegensatz dazu über detaillierte Kenntnisse im Hinblick auf sportspezifische Anatomie und Trainingslehre, sie kennen sich aus mit Trainingsprinzipien, methodisch-didaktischem Kursaufbau, haben umfangreiche Erfahrungen was Trainingssteuerung und Teilnehmer-Motivation anbelangt. Mithilfe von einigen zusätzlichen Kenntnissen aus dem Fachbereich „Prae- und Postnatales Training“ sind TrainerInnen schnell in der Lage, Schwangere und frisch gebackene Mütter professionell zu betreuen. In Deutschland gibt es in dem Bereich derzeit nur wenige Angebote und die sind völlig überlaufen. Das MamaWorkout-Konzept hatte zum Beispiel so viel Zulauf, dass es mittlerweile als DVD-Serie erschienen ist! Infos: www.mamaworkout.de
Für das Berufsfeld Fitness & Gesundheit sind folgende Fakten interessant:
o Neue wissenschaftliche Studien zeigen bei speziell angepasstem Training nachweisbare gesundheitliche Vorteile für Mutter und Kind. Deshalb empfehlen die Frauenärzte nicht mehr wie früher den Schongang, sondern ein speziell an die jeweilige Schwangerschafts- oder Rückbildungsphase angepasstes Training.
o Unsportlichere Frauen fangen in der neuen Lebenssituation plötzlich an, sich Gedanken über ihre Gesundheit zu machen, werden zu körperbewussteren Menschen und schauen sich nach Fitness-Angeboten um.
o Die typischen Zipperlein wie beispielsweise Rückenschmerzen, Beckenbodenschwäche und/oder Figurveränderungen stören enorm, so dass die Frauen gezwungenermaßen trainieren müssen.
o Diejenigen Frauen, die schon vor ihrer Familienplanung aktiv waren, wollen damit in der Regel nicht aufhören, sie suchen gezielt nach angemessenen Sport- und Fitnessangeboten oder nach geschulter Beratung. Immer mehr Schwangere oder junge Mütter wollen im Fitnessclub betreut werden, da muss man al TrainerIn auf jeden Fall einige Kenntnisse parat haben!
o Diejenigen Frauen, die während der Schwangerschaft aus Ängstlichkeit das Training abbrechen wollen, bleiben dann doch dabei, wenn sie sich gut betreut wissen.
o Im Jahr kommen in Deutschland rund 700.000 Kinder zur Welt. Die Zielgruppe ist groß und hat – sofern die Kinder integriert werden – viel Zeit!
o Bisher bieten fast nur Volkshochschulen, Krankenhäuser und Geburtshäuser Kurse für (werdende) Mütter an. Diese haben oft einen eher medizinischen Charme und sind micht wirklich effektiv, weil wichtige trainingswissenschaftliche Regeln nicht beachtet werden.
o Wer Lust hat und in einem familienreichen Einzugsgebiet arbeitet, kann sich sogar auf das Fachgebiet spezialisieren und Kurse für Schwangere und frisch gebackene Mütter anbieten. Hier steckt noch viel Marktpotenzial!

Autorin:
Verena Wiechers ist zweifache Mama, Sportwissenschaftlerin, Fitness- & Gymnastiklehrerin und spezialisiert auf den Fachbereich “Prae- und Postnatales Training”. Sie hat das MamaWorkout-Konzept entwickelt und dieses als DVD-Serie veröffentlicht. Hauptberuflich bildet Verena an der Deutschen Sporthochschule sowie an privaten Bildungsinstituten PhysiotherapeutInnen, TrainerInnen und Hebammen aus (siehe www.mamaworkout-fortbildung.de), nebenberuflich arbeitet sie als Kursleiterin und verfasst Artikel für Fachmagazine.

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